FLENSBORG AVIS AM 02.11.2012
„Großer Erfolg mit … Szymanowski“ von Lars Geerdes
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DONAU KURIER AM 05.05.2012
„Hexenkunst am Streichinstrument“ von Jesko Schulze-Reimpell
„Ingolf Turban und Wen-Sinn Yang zeigen (…) was wahre Virtuosität ist“
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HESSISCH-NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE AM 21.11.2011
„Sinfonie für zwei Geigenl“ von Georg Pepl
„… ein Abend der Extraklasse…, … bewundernswerte Leichtigkeit …“
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DOROTHE FLEEGE, WEILHEIMER TAGBLATT 07/2011
„… Was man hingegen selten miterleben darf, ist ein Moment großen musikalischen Glücks, in dem der Solist selber mit einer so mitreißenden Lust und Freude musiziert wie der international gefragte Ingolf Turban beim zweiten Wieskirch- Abend…“
DAGMAR BECKER, WEILHEIMER TAGBLATT 15/07/2011
… Botschafter musikalischer Raritäten… Begeistertes Publikum, langer Applaus und Bravos für die Künstler. …“
SCHWÄBISCHES TAGBLATT Juni 2011
„Kostbare Rarität“ Geigenduo Kolja Lessing und Ingolf Turban in Rottenburg/Neckar
(…) Virtuose Bravour, nicht nur, im Finale, stetige Steigerung der eh‘ schon hohen Intensität: Ein pures Hörvergnügen.
(…)Tosender Beifall.

AMBERGER ZEITUNG am 18.04.2011
„Virtuos, uneitel und hochsensibel“ von Peter Donhauser
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COBURGER TAGBLATT am 23.03.2011
„Zwei virtuose Zauberer auf 51 Saiten“ von Gerhard Deutschmann
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COBURGER NEUE PRESSE am 23.03.2011
„Wenn Die Stradivari erzählt…“ von Marie Bous
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BORKENER ZEITUNG am 22. 03.2011
„Geige und Harfe lassen Zuhörer träumen“ von Karin Printing
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STARNBERGER MERKUR am 22. 02.2011
„Faszinierender Auftritt einer besonderen Familie“ von Eveline Silkenstedt
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WAZ 02.11.2010
„Begnadeter Violinist Ingolf Turban verzauberte“
Parktheater Iserlohn
Ingolf Turban, Chen Reiss, Frank Beermann, WDR Rundfunkorchester
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OVB 08.09.2010
„Drei begnadete Kammermusiker“
Traunsteiner Sommerkonzerte 2010
Ingolf Turban, Wen-Sinn Yang, Adrian Oetiker
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INNERRHODEN ZEITUNG 10.08.2010
„Filigraner tanz auf vier Saiten“
Appenzell / Kunsthalle Ziegelhütte 2010
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APPENZELLER ZEITUNG 09.08.2010
„Virtuose Brillanz charmant präsentiert“
Appenzell / Kunsthalle Ziegelhütte 2010
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MÜNCHNER MERKUR 26.07.2010
„Ausgereift bis ins Detail“
Konzert in Ammerland / Starnberger See
Ingolf Turban, und Kolja Lessing
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PFORZHEIMER ZEITUNG 15.06.2010
„Aus zwei Saiten eine Stimme ziehen“
Konzert in Pforzheim, Ingolf Turban, und Kolja Lessing
mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester
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BASELLANDSCHAFTLICHE ZEITUNG 10.05.2010
„…beeindruckende Entschlossenheit und stilistische Homogenität“
Konzert in Basel Ingolf Turban, und Jean-Jaques Dünki
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BADISCHE ZEITUNG 27.04.2010
„Unglaubliche Leichtigkeit des Spiels“ Konzert in Schopfheim
Ingolf Turban, I Virtuosi di Paganini und Andrea Kauten…
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SÜDWEST PRESSE 26.04.2010
„Virtuos mit Paganini“ Konzert in Geislingen
Ingolf Turban und I Virtuosi di Paganini… begeistern…
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GARMISCHER TAGBLATT AM 10. 03.2010
„Romantik-Programm aus einem Guss“ Konzerte im Richard-Strauss-Institut
Publikum feiert Stargeiger Ingolf Turban und Pianist Lukas Kuen…
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NEUE WESTFÄLISCHE AM 22. 02.2010
„Nachschwingende Begegnung“
Philharmonische Konzerte in der Oetkerhalle, Schumann Violinkonzert d Moll
(…) Bei Ingolf Turban in besten Händen. Er begegnet der Notenvorlage im Gleichschritt von perfekter Spielkultur, kontrollierter innerer Zuwendung und einer – ganz im Sinne der partitenhaft ausgesponnenen Kopfsatz-Passagen – weitgespannten gestalterischen Kraft. Dem (…) langsamen Satz schenkte er so die in sich ruhende träumerische Dichte eines Schumannschen Schwanengesangs. Das tänzerisch gelöste nimmermüde Rondo-Konzertieren nahm er ebenso feinnervig wie nuancenreich und die Hörer damit endgültig für das wertvolle Werk ein. Bei der Virtuosen-Zugabe einer mit allem Raffinement aus irrwitzigen Glissandi und linkshändigem Pizzicato gespickten Paganini-Pièce über eine Paisiello-Arie war die Begeisterung dann grenzenlos. (…)

WESTFALEN BLATT AM 22. 02.2010
„Himmlische und geisterhafte Beschwörungen“
5. Freitagskonzert der Bielefelder Philharmoniker
Schumann Violinkonzert d Moll
(…) Da beeindruckt zum einen der temperamentvolle Tonfall, auf der anderen Seite scheinen die reichen Figurationen auf der Stelle zu treten. Ingolf Turban machte dieses Manko weitgehend vergessen, indem er das Anfangsthema mit glühendem Vibrato unterfütterte und melodische Passagen mit hinreißender Emphase würzte. Scheinbar ohne Mühen nahm er den spieltechnisch äußerst kniffligen Finalsatz mit schwungvoll ausholender Phrasierungsarbeit, kongenial unterfüttert vom lebhaften Orchesterspiel. (…)

NEUE WESTFÄLISCHE AM 20./21.02.2010
„Musikalische Beschwörung in drei Teilen“
Bad Oeynhausen, Schumann Violinkonzert d Molll
(…) Engel und Geister schweben am Publikum vorbei, Ingolf Turban beschwört grüblerische Reflexionen, menschliche Wärme und rücksichtsvolle Zartheit und meistert den kniffligen Schlusssatz mit Leichtigkeit. (…)

WESTFALEN BLATT AM 20./21.02.2010
Bad Oeynhausen – Bielefelder Philharmoniker, Schumann Violinkonzert d Moll
(…) Beherzt ging er die Doppelgriffe und schnellen Passagen seiner Partie an, stets den vollen, breiten Ton seines Instruments einsetzend. Der warme klang seines Spiels, den Turban im zweiten Satz häufig mit viel Vibrato anreicherte, korrespondierte gut mit den Celli der Philharmoniker. Grandios gelangen Turban die schier endlosen Läufe am Ende des Schlussrondos. (…)

STUTTGARTER ZEITUNG  AM 09.02.2010
„Mit 4 Saiten auf dem Gipfel“
Virtuosität – Ingolf Turban und Kolja Lessing erinnern an den belgischen Geiger und Komponisten Eugène Ysaÿe. (…)

ALLGÄUER ZEITUNG AM 26.10.2009
…Ein klasse Geiger, ein klasse Pianist, ein klasse Streicherensemble, eine klasse Musikauswahl, ein klasse Programmheft, ein klasse Ambiente, ein klasse Publikum – alles in allem ein klasse Auftakt der Meisterkonzerte dieser Saison im Theater in Kempten (Tik), für den der bekannte Geiger Ingolf Turban mit seinem Streicherensemble ‚I Virtuosi di Paganini‘ sorgte…

KLASSIK.COM AM 24.10.2009
…Der zweite Teil des Konzerts bot mit Eugène Ysaÿes ‚Exil!‘ op. 25 – einem sehr selten gespielten ‚Poème symphonique‘ für Streichorchester ohne Bässe – zunächst dem Ensemble die Möglichkeit, seine Klangkultur und Gestaltungsfähigkeiten unter Beweis zu stellen. Im Anschluss daran entfaltete Turban mit Paganinis ‚Sonata sulla Preghiera del Mosè‘ und Pablo de Sarasates ‚Carmen-Fantasie‘ op. 25 erneut ein Feuerwerk an gestalterischem Können, das sich an den unterschiedlichsten Aufgabenstellungen entzündete. Mit der Zugabe, Paganinis zartem ‚Cantabilie‘ D-Dur, rückte er abschließend, ganz auf die melodische Erfindungskraft des Komponisten vertrauend, noch einmal den Aspekt des Gesangs in den Mittelpunkt. Für diesen außerordentlich gelungenen Abend gebührt zwar vor allem Turban und den ‚Vituosi‘ ein großes Lob; doch zugleich bleibt auch das Engagement der Veranstalter zu würdigen, die – der Konkurrenz mit dem Programm der Philharmonie Essen zum Trotz – immer wieder solche aufregende Interpreten nach Zollverein einladen….
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BONNER GENERALANZEIGER AM 23.10.2009
Ein Feuerwerk virtuoser Musik
Ingolf Turban und I Virtuosi di Paganini in der Rotunde auf dem Petersberg
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SAARBRÜCKER ZEITUNG AM 22. 06.2009
„Ingolf Turbans betörende, von feinem Vibrato unterstützte Gesanglichkeit auf seiner Violine und die virtuose Unbestechlichkeit von Jascha Nemtsov auf dem Klavier adelten auch das abschließende Konzert D-Dur für Klavier, Violine und Streichquartett des französischen Spätromantikers Ernest Chausson (1855-1899). Als sein wichtigstes, 1891 vollendetes Kammermusikwerk mag es auf den heutigen Hörer etwas überladen und schwülstig wirken. Immerhin animierte es das solistische Duo und das Vogler Quartett zu interpretatorischen Höhenflügen“.

Ingolf Turban feiert großen Erfolg
beim Festival Cultural de Mayo, Jalisco. Mexico 2008
mit Mendelssohn Violinkonzert
Um die Besprechungen auf Spanisch zu lesen, klicken Sie bitte auf die Artikel:
PUBLICO und EL INFORMADOR
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AUGSBURGER ALLGEMEINE, 23. MAI 2008
(Konzert vom 19.05.08 in der Kongresshalle Augsburg, Alban Berg-Violinkonzert mit dem Philharmonischen Orchester Augsburg unter Rudolf Piehlmayer)
Himmlische Freuden „ (…)
Alban Bergs Totengedenken – obwohl gespickt mit grifftechnischen Höchstschwierigkeiten – ist nicht weniger als ein Virtuosenkonzert traditionellen Zuschnitts. Es spricht für die Vielseitigkeit des Paganini-Experten Ingolf Turban, dass er seinen Solopart, in bedingsloser Hingabe an Bergs Grundidee, als intimen Dialog mit dem von Rudolf Piehlmayer präzise geführten Orchesterpart auffasste (…)“

NEUE WESTFÄLISCHE, 14. APRIL 2008
(Konzert vom 11.04.08 in der Rudolf-Oetker-Halle, Louis Spohr, Konzert für zwei Violinen und Orchester mit Kolja Lessing, Bielefelder Philharmoniker, Peter Kuhn)
„(…) In Ingolf Turban und Kolja Lessing hatte es zwei ideale und kongeniale Interpreten: Traumhaft gleichgestimmt in der schlanken Tongebung voll Feinschliff und reinster Süße, im Zuspiel-Gestus und Musizieratem geigen sie, als wären sie eins. Sie berücken im schwärmerischen Melos und bestechen zwischen sprühender Schlennspiel-Bravour die Skalen rauf und runter und zigeunerisch angehauchtem Schluss Schluss-Rondo als wahre Edel-Virtuosen (…)“.

WESTFALENBLATT, 14. APRIL 2008
(Konzert vom 11.04.08 in der Rudolf-Oetker-Halle, Louis Spohr, Konzert für zwei Violinen und Orchester mit Kolja Lessing, Bielefelder Philharmoniker, Peter Kuhn)
(…) Einnehmend ausdrucksvoll und virtuos hat Spohr die Solistenparts gestaltet, die mit Ingolf Turban und Kolja Lessing erstklassig besetzt waren. Mit schwungvollem Gestus und betörendem Animato-Ton wurde die thematische Ausbreitung im Allegro zu einem atemberaubenden Erlebnis, derweil das Orchester in sensibler Klangbalance das pulsierende Fundament bildete. Mit Sentiment und dezenten Springbögen würzten die beiden Solisten die Kantilenen im Andante ehe sie im Schlussatz die motivischen Verästelungen mit lustvoller Impulsivität servierten, wobei das perfekte Zusammenspiel mit dem Orchester für sich einnahm (…)“.

DAS ORCHESTER, JANUAR 2008
(Paganini Konzerte 5 & 6)„(…)
Die Violinkonzerte erklingen so nicht als reine Virtuosenkonzerte, in denen der Solist seine technische Überlegenheit beweist. Sie werden auch zum musikalischen Genuss und lassen erahnen, was Paganinis Faszination ausmachte: Er setzte seine Technik ein, um die Ausdrucksmöglichkeiten seines Instrumentes zu erweitern. Ingolf Turban gelingt es, die technischen Anforderungen vergessen zu lassen. So schwierig diese Musik auch ist, sie klingt nicht „schwierig“, aber in höchstem Maß und im positiven Sinn stets unterhaltsam und spannend.(…)

ESSEN > LICHTBURG – 04.11.2007
I VIRTUOSI DI PAGANINI > INGOLF TURBAN, VIOLINE UND LEITUNG
WWW.KLASSIK.COM, 4.11.07„ (…)

Hier zeigte sich, weshalb Turbans langjährige Auseinandersetzung mit dem Schaffen des Italieners, über die inzwischen auch mehreren CDs Aufschluss geben, so bedeutend ist:
Die Musik verkommt trotz ihres großen Showpotenzials nicht zu einem bloßen Spektakel, sondern sie wird mit teils sehr feinen Nuancen (…) mit enorm viel Spielwitz vorgetragen, so dass man ob der brillanten Ideen genau dort ins Staunen gerät, wo man bei vielen anderen Musikern sonst eher Langeweile empfindet (…)“Westdeutsche Allgemeine Zeitung , 5. November 2007„(…) Die Kombination aus Film und Konzert war durchaus gelungen, was sowohl an der Qualität des Films vor allem aber auch an der Klasse von Turbans Spiel lag. Paganinis Werke spielt der Virtuose so verinnerlicht als sei der Italiener sein eigener diabolischer Ahne. Das Publikum in der sehr gut besuchten Lichtburg feierte Ingolf Turban und sein Orchester mit lange anhaltendem Applaus“

ISAR-LOISACHBOTE VOM 15.10.07
(Trio mit Alfredo Perl /Guido Schiefen in Icking)„(…)
Ingolf Turban steuerte die Strahlkraft seines virtuosen Spiels bei und formte mit seinen Musikerkollegen das „andante con moto“ mit Strenge und Präzision. Der Satz, der in mancher Interpretation in ein strukturloses Schmalzbad auszuufern droht, wurde in den Händen des Trios Turban/Schiefen/Perl geradezu ein Plädoyer gegen die Schicksalsergebenheit. (…)“

JULI / AUGUST 2007 INTERNATIONAL RECORD REVIEW
(Reinecke Violinkonzert op. 141b) cpo 777105-2“(…)
The most substantial work here is not the Symphony but the G minor Violin Concerto ….  The admirable Ingolf Turban is an ideal Soloist in all three violin works: he clearly believes in them, and encourages us to believe in turn in Reinecke´s genuine qualities.  (Calum McDonald)

MÜNCHNER MERKUR 28./29. JULI 2007
(Solo Recital in Schloss Schleißheim –Maximilianskappelle vom 22.07.07)„ (…)
Mit atemberaubender Aktustik schallen die Sonaten für Violine Solo op. 27 Nr. 4 und 6 des belgischen Solisten Eugène sowie das Rezitativ und Scherzo op. 6 vom österreichischen Fritz Kreisler durch die zwar kleine, aber mit rund sechs Metern sehr hohe Kappelle (…)
Von traurig bis heiter, von liebevoll-melancholisch bis wildaggressiv erklingt auf Turbans (…) Instrument das gesamte Emotionsrepertoire, stets unterlegt mit dem vollen Körpereinsatz (…) Feuriges Geigen geht Hand in Hand mit Momenten der Stille und des minimalistischen Zupfspiels, beides fast nur mit geschlossenen Augen, so als ob das Instrument ihn ganz in seiner Hand hätte. Ein Stein, wer sich nicht mitreißen lässt, spätestens ab der Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004 von Johann Sebastian Bach. Warme, kraftvolle, und doch leichte Klänge berühren die Seele. Schade eigentlich, dass der finale Applaus alle aus der musikalischen Extase reißt, Publikum wie Musiker“

Lesen Sie die neueste Konzerkritik über Ingolf Turban und die „I Virtuosi di Paganini“,
FLENSBURGER NACHRICHTEN 2006 > HIER

Lesen Sie den Artikel über Ingolf Turban in „Das Orchester
Ausgabe April 2006 > HIER

…. Then the German violinist Ingolf Turban, in his Philharmonic debut, was the soloist for Paganini’s First Violin Concerto. A noted exponent of Paganini, Mr. Turban dispatched the volleys of virtuosic violin writing with fearlessness and joy, impressively ….
NEW YORK TIMES 18.03.2006 Foto > HIER

Transparent und schwerelos …
Ingolf Turban präsentiert den Solopart in Paganinis Violinkonzert Nr. l D-Dur mit einer Selbstverständlichkeit, die auch dort verblüfft, wo neben vielen anderen spieltechnischen Raffinessen eine Spezialität des Komponisten und Teufelsgeigers in Erscheinung tritt: beim Doppelgriff spiel im Flageolett. Darüber gerät das Publikum im Beethovensaal derart in Verzückung, dass es nach jedem Satz lautstark applaudiert. …
STUTTGARTER NACHRICHTEN, MONTAG 06.02.2006

Klangfarbengebirge

…  Hier steckt die Tücke im Detail. Ohne nun von übermäßig virtuoser Anlage zu sein, verlangt diese Musik einem Geiger alles ab an Nuanciertheit des Ausdrucks und an Klarheit im Ton. Und für das Orchester bedeutet das Opus eine Gratwanderung zwischen spätbarockem Concerto, Divertimento und klassischem Intstrumentalkonzert.
Im Mittagskonzert des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart ereignete sich nun der Idealfall. Am Pult stand der japanische Dirigent Yutaka Sado. Den Solopart spielte Ingolf Turban. Beide Musiker halten zum Glück nichts von ebenso ätherischem wie fleischlosem Silberklang. Mozart zu verklären liegt beiden nicht. Zu hören gab es daher einen Mozart, bewegt von sehr diesseitigen Gefühlen, bewegt von der Lust am Rhythmus, von der Liebe zur Melodie und manchmal auch von der Faszination am virtuosen Risiko. Turban fingerte sich mit Verve durch die vertrackten, kleingliedrigen Motive. Sado legte Wert auf einen hellen, fast glänzend polierten Klang. Beide spielten ihr Spiel mit Mozart, dem Saloniker, und Mozart, dem Grübler. Das RSO begleitete zum Dahinschmelzen differenziert. Und auch das war eine Erkenntnis in diesem Konzert. Mozarts Musik lässt sich ohne Verluste Dukas‘ sinfonischer Dichtung L’apprenti sorcier (Der Zauberlehrling) und Respighis „Betrate di chiesa“ (Kirchenfenster) gegenüberstellen. Denn Mozarts Musik ist dem quecksilbrig ekstatischen Ton von Dukas ebenso gewachsen wie den Klangfarbengebirgen Respighis.
RLE, STUTTGARTER ZEITUNG, FREITAG 03.02.2006

Ingolf Turban, ein Teufelskerl

Einen Geiger wie Ingolf Turban erlebt Kempten nicht alle Tage. Seine Spritzigkeit, sein Intellekt, sein voluminöser Ton – kurz sein Charisma berauschten im Rahmen der Meisterkonzerte….
…. Höhepunkt in Teil eins waren aber zweifelsohne Paganinis Variationen über das Volkslied „O Mamma, mamma cara“ op. 10. Das populäre Thema, hierzulande bekannt unter dem Namen „Mein Hut der hat drei Ecken“, wird in alle erdenklichen Varianten gezwängt. Turban stellte höchstes artistisches Violinspiel zur Schau und begeisterte mit Drive, hochexzellenter Bogenbeschleunigung und – beherrschung sowie famosem Spiccato. Auch zeigte sich der Interpret als Virtuose in persönlicher Bestform: Linke-Hand- oder beidhändiges Pizzikato, Oktaven-, Dezimen und Flageolett-Griffe hatte dieser Mann wie selbstverständlich drauf und setzte Maßstäbe.
ALLGÄUER ZEITUNG

Alban Berg, Violinkonzert
Glänzender Start in die neue Konzertsaison

…Alban Bergs Violinkonzert mit dem Solisten Ingolf Turban wurde zum Erlebnis.
Turban spielte sich nie in den Vordergrund, mit seinem warmen und doch auch zupacken-
den Ton verwob er sich geradezu mit dem in allen Gruppen hervorragend agierenden Or-
chester. ….. Keine Spur von Kitsch etwa bei der Wiederholung des Volkslied-Motivs,
keine romantische Überhöhung, wenn sie nicht sinnvoll war. So ergab sich eine zu Her-
zen gehende Wiedergabe dieses wunderbaren Konzertes.
LÜBECKER PHILHARMONIKER AM 11.09.2005

Geheimnisvoller Beethoven – Trios auf Schloß Johannisberg
Rheingau Festival 10.07.2005

Es hatte von Anfang an etwas Besonderes, Außergewöhnliches: Schon der kleine Augenblick mehr, den sich der Pianist Alfredo Perl, der Geiger Ingolf Turban und der Gellist Guido Schiefen nahmen, um sich zu sammeln und Beethovens „Erzherzog“-Trio B-Dur op. 97 aus vollkommener Ruhe heraus zu beginnen, letzte an diesem Abend im Rahmen des Rheingau Musik Festivals auf Schloß Johannisberg den ersten, wichtigen Akzent. Beinahe andächtig tauchte das Trio in die Klangwelt dieses außergewöhnlichen Werkes ein; lange Zeit schien es sich in dieser Wiedergabe nicht gänzlich zu offenbaren, etwas Mysteriöses, Geheimnisvolles zu bewahren. Diese drei international aktiven Musiker bilden offenbar keine feste Trio-Besetzung, sondern sind Solisten, die sich für das Festival zusammengefunden haben. Um so frappierender erschien die Homogenität, mit der sie sich als Ensemble darstellten: Das Zusammenspiel war von enormer kommunikativer Dichte, klanglicher Noblesse und erstaunlicher Präzision geprägt: Im Erzher-zog-Trio, aber auch in Schuberts „Notturno“-Triosatz Es-Dur D 897 hielt ein enormer Grad an dramaturgischer Stringenz und detaillierter Ausarbeitung die Zuhörer in Atem. Besonders auffällig die Gestaltung der extremen Ausdrucksgegensätze, so etwa die chromatisch-nebulösen, fugatoartigen Moll-Teile im Scherzo bei Beethoven oder – bei Schubert – die Charakterisierung des kraftvollen zweiten Themas gegen die komponierte Stille der Rahmenteile. Enorme Brillanz und fesselnde Inspiration schließlich bestimmten die Wiedergabe von Maurice Ravels Klaviertrio. Ein grandioser Abend.
JOW, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Ingolf Turban mit unterschiedlichen Kammermusik-Aktivitäten

Gleich mehrfach fällt in der letzten Zeit der Geiger Ingolf Turban mit seinen kammermusikalischen Aktivitäten auf. Bei Hänssler Classics erschienen nun in den Serien „Musica rara“ und „Faszination Musik“ gleich zwei CDs, die programmatisch aufhorchen lassen. Beide CDs zeigen Turbans Beschäftigung mit Musikgeschichte für sein Instrument. Da spielt auf der erstgenannten Ingolf Turban mit Jascha Nemetsov am Flügel unter dem Titel „À Capriccio“ Werke von Joseph Achron (CD 98.438 / Naxos), dessen  Nachlass in der israelischen Staatsbibliothek in Jerusalem  liegt. Achron,   ein    Freund   von   Jascha Heifetz, wuchs in dem polnisch-litauischen Städtchen Schtetl in einem traditionellen    jüdischen    Milieu    auf,    erhielt    vom    Vater Geigenunterricht und hatte – ebenso wie Heifetz – Interesse für jüdische Musik. Und so hört man hier die Weltersteinspielung von Achrons „Suite bizzare“ mit ihren neun Sätzen, die bei aller violinistisch gedachten Ausgestaltung spätromantischen Zugriffs auch das jüdisch-folkloristische Element erkennen  lässt. Und dass Achron auch als Bearbeiter nicht untätig blieb, zeigen dann die Capricen für Violine und Klavier, die Achron von Paganini für das Duo- Spiel genial adaptierte. Turban spielt die Werke mit einer inneren Überzeugung  und  Innbrunst, die erkennen lässt, welche Herzenslust es ihm ist, diese Art der Musik zu präsentieren.
Und einen Schritt weiter geht Turban mit seinem BegleiterNemtsov auf der anderen CD („Hebrew Melodies“ CD 93.O28 / Naxos), auf der er nun neben Achron auch Werke von Alexander Weprik, Joel Engel, Lazare Samionsky und Alexander Krejn präsentiert, die nun ausschließlich die hebräische Melodiewelt zugrunde legen. Doch Turban ist niemals untätig. Mit seinem in München gegründeten Kammerorchester „l Virtuosi Di Paganini“ hat er schon mehrfach auf sich aufmerksam gemacht, wenn es um die Werke des „Teufelsgeigers“ geht. Doch nun legt er bei Telos eine CD unter dem Motto „II Maestro e lo Scolaro“ vor, die das musikalische Verhältnis zwischen Paganinis kammermusikalischen Werken zur Selbstdarstellung und denen seines Schülers Camillo Silvori aufzeigen (Telos Music 115 / Klassik Center). Dass die Werke Sivoris dabei Ersteinspielungen darstellen, macht die vorliegende – neben der dramatisch faszinierenden Leichtigkeit, mit der Turban und sein Orchester die zum Teil extra für diese CD für Kammerorchester bearbeiteten Werke Paganinis spielen – zu einer Konzept-CD, die aufhorchen lässt. Vor allem, da Silvori einen vollkommen anderen Zugriff, eine vollkommen andere Behandlung der Violine als Soloinstrument heraufbeschwört als sein Lehrer Paganini. Diese CD sollte man sich wirklich anhören.
ENSEMBLE  4/2005

Ingolf Turban und  „I Virtuosi di Paganini“
In inniger Hingabe für Paganini

…Programm mit allem: Es folgte der von Paganini kreierte effektvolle Kunstgriff der um eine Terz hochgestimmter  G-Saite – mit der Sonate in Variationen über die „Moses-Predigt“ in es-moll. Das schwelgende, verspielte Thema mündete in ungeahnte Höhen, steigerte sich in aberwitzigem Tempo. Geigen-Genie Turban ließ den Bogen tanzen, bevor ihm das Publikum endgültig zu Füßen lag.
Man wünschte sich, dass dieser betörende Fluss nie ende; Mit ergreifender Expressivität brachte der Virtuose die schlichte Schönheit der Sivori-Romanze „La Preghiera“ zum Leuchten, vor den augenzwinkernd, mit Höllentempo dargebrachten Variationen der Paganini-„Palpiti“….
….Stehende Ovationen, Getrampel. Nichts für Puristen, ein Konzert für Romantiker.
MÜNCHNER MERKUR  16.03.2005

„Paganinis Schatten in Schumanns Schaffen“

….Ingolf Turban, der bereits den größten Teil der Violinkonzerte von Paganini mit dem WDR-Rundfunkorchester Köln auf CD eingespielt hat, verblüffte bei der technischen Bewältigung der Capricen“ nicht nur durch makellos virtuose Brillanz. Er ließ in einem kurzen Kommentar zu Beginn des Konzerts auch aufhorchen durch intellektuelle Einsichten in das Programm. Einsichten, die Schumann zu seinem op, 10 selber schon angedeutet hatte, und die dann Giovanni Bria auch pianistisch souverän hörbar werden ließ: Er (Schumann) habe ≥in diesen Capricen .. .das Tiefere und Poetische Paganinis im Auge“. Dass beide Künstler diesen Aspekt nie aus den Augen verloren, machte den Abend zu einem musikalischen Ereignis mit historischer Dimension…
Manfred Osten
GENERAL-ANZEIGER, BONN, 29.01.2005

Geigenvirtuose Turban spielte mit Paganini-Lebendigkeit

Der Münchner Ingolf Turban war beim Sinfoniekonzert der Magdeburgischen Philharmonie umjubelter Solist. Sein Vortrag kam der Bühnenlebendigkeit a la Paganini recht nahe. …
….In der von Turban selbst komponierten minutenlangen Kadenz … schonte er sich in Schwierigkeiten und Virtuosität nicht minder – ein effektsicheres und trotzdem leidenschaftlich klangschönes Spiel….
…. Einen Spannungsbogen am Ende zu halten; war nicht nötig, das Publikum brach keine zwei Sekunden später in einen Bravo-Sturm los…„
VOLKSSTIMME“ MAGDEBURG

“Kommunikativ” das Neue-Züricher-Orchester im St. Peter Brahms Doppelkonzert mit Ingolf Turban und Wen-Sinn Yang

… kein Zufall also, dass Johan­nes Brahms´ Doppelkonzert für Violine, Violon­cello und Orchester a-Moll op. 102 zum Höhe­punkt des Abends wurde. Mit Wärme, emotionell durchglüht, initiativ wurden die Solisten getragen. Dass dafür der Geiger Ingolf Turban und der Cellist Wen-Sinn Yang gewonnen werden konnten, war ein Glücksfall, denn die beiden harmonierten tonlich, vom Gestaltungswillen und Atem hervor­ragend miteinander; sie suchten und pflegten den direkten Kontakt zum Orchester und bauten mit dem Dirigenten und dem Orchester die sinfoni­sche Form des Werkes eindrücklich auf….
NEUE ZÜRICHER ZEITUNG

Musikfestwochenn Interlaken
Das Publikum feierte die Stars… Ingolf Turban spielte Violinkonzert von Korngold

….Im Vio­linkonzert des Wieners und Wahlamerikaners Erich Wolf­gang Korngold stand ihm ein «Traumkonzert für einen Spitzengeiger zur Verfügung, in welchem er alle Facetten seines Künstlertums voll ausleben konnte. Dasselbe kann von Mau­rice Ravels «Tzigane». einer Kon­zertfantasie für Violine und Or­chester. gesagt werden. Kein Wunder, dass Ingolf Turban den riesengrossen Applaus mit Paganini-Variationen verdankte….
MUSIKFESTWOCHEN INTERLAKEN, BERNER OBERLÄNDER, THUNER TAGBLATT

“Paganiniana”bel finale con Turban

…. Turban si é rivelato ancora una volta interprete ideale di questo repertorio, cogliendone pienamente il carattere „ammorbidito“ – ma sempre tecnicamente impervio, sia chiaro – e, impresa tutt´altro che facile, risolvendone asperità e funambolismi in assoluta grandevolezza espositiva. ….
CORRIERE MERCANTILE, GENOVA

Hebräische Rhapsodie
Ingolf Turban bei den 2. Potsdamer Tagen jüdischer Musik

…Ingolf Turban… beherrschte den vibratosatten, butterweich schmelzenden Tonfall perfekt, spielte wie selbstverständlich paganinimäßge Kunststückchen. Stets hielt er das subtile Gleichgewicht zwischen verblüf­fender Virtuosität, delikater Intonation und kultivierter Artikulation. …
POTSDAMER NEUESTE NACHRICHTEN

Vierstimmiges Solokonzert

Mit Melodien meist unbekannter Komponisten, aber auch mit Werken von Paganini und Bach, verwöhnte Ingolf Turban am Sonntagabend die Besucher in der Planegger Pfarrkirche St. Elisabeth. Der Stockdorfer bewies, dass er zu Recht von vielen als “Top-Geiger Deutschlands” gehandelt wird. Beispielsweise spielte er auf seiner Stradivari mühelos – solo – nach der Methode von Otto Soldan dessen “Adagio religioso” – Quartett. Nach einer beispielhaften Interpretation von Bachs 2. Partita d-Moll spendete das Publikum Ingolf Turban langanhaltenden Applaus – und zwar stehend. Dieses Passionskonzert dürfte somit ein echter Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltungsreihe “Musica Sacra” sein.
MÜNCHNER MERKUR

Geiger im Glück
Junge Sinfoniker
Schöner und spannender kann Geigenspiel nicht sein. Endlose Begeisterung, ein einziger Glücksblubb kullerte durch den Aulasaal. Trampeln und “Bravo”-Rufe.
MÜNSTERZEITUNG

… stets durchdacht und intelligent bis ins letzte Detail ausgefeilt – solche Kunst bekommt man nicht alle Tage zu Gehör. Turban ist ein Star ohne Allüren….
KÖLNISCHE RUNDSCHAU

Verhaltene Geliebte
Ingolf Turban war der Geigensolist beim Meisterkonzert des Orchesters aus dem spanischen Malaga.

….In den nächsten beiden Werken, in Maurice Ravels “Tzigane” und Camille Saint-Saens “Havanaise” sorgte der junge Geiger Ingolf Turban dafür, dass man musikalisches Prickeln zu spüren bekam.
Vor allem Maurice Ravels Rhapsodie eröffnete dem Solisten in der Introduktion die Möglichkeiten intensiver Klangformung im sonorbetörenden Spiel auf der G-Saite.
Im weiteren Verlauf bestieg Ingolf Turban das Hochseil geigerischer Artistik, wo er alle Register der Kunstfertigkeit zog, um perfekte Oktaven, Doppelgriffe, Flageoletts und Pizzicati ganz im Sinne der von Ravel intendierten Zigeunervirtuosität abzuliefern. Dafür schenkte er der “Havanaise” eine gehörige Portion an expressivem melodischem Schmelz.
KÖLNER STADT-ANZEIGER

Portrait
„Ich bin Celi, Du bist Turbi“

“ Den solistischen Ritterschlag Celibidaches erhielt er noch während seiner Dienstzeit bei den Münchner Philharmonikern. Viermal spielte er im April 1986 unter „Celis“ Leitung das Sibelius-Konzert vor ausverkauftem Haus – an Stelle von Anne-Sophie Mutter, die sich im Jahr zuvor mit dem Maestro irreparabel überworfen hatte.

Immer dichter drängen sich heute Turbans Konzerttermine. So kann man ihn auf der Bahnfahrt zwischen München und Stuttgart auch einmal im leeren Kinderabteil antreffen. Geige übend. So rbeitet er sich frei, um Zeit zu gewinnen für seine Familie und für Hobbies, die einem Geiger eigentlich verboten sind: Heimwerkern und Schreinern, im Garten arbeiten, Skifahren….Und die zarten Hände? Sind sie hoch genug versichert? „Nein“ erklärt Ingolf Turban. „Ich bin kein Mensch, der sich zu versichern trachtet. Sonst wäre ich meinem Pult bei den Münchner Philharmonikern treu geblieben!“
FONOFORUM, JANUAR 2004