ESSEN > LICHTBURG – 04.11.2007
I VIRTUOSI DI PAGANINI > INGOLF TURBAN, VIOLINE UND LEITUNG
WWW.KLASSIK.COM, 4.11.07„ (…)

Hier zeigte sich, weshalb Turbans langjährige Auseinandersetzung mit dem Schaffen des Italieners, über die inzwischen auch mehreren CDs Aufschluss geben, so bedeutend ist:
Die Musik verkommt trotz ihres großen Showpotenzials nicht zu einem bloßen Spektakel, sondern sie wird mit teils sehr feinen Nuancen (…) mit enorm viel Spielwitz vorgetragen, so dass man ob der brillanten Ideen genau dort ins Staunen gerät, wo man bei vielen anderen Musikern sonst eher Langeweile empfindet (…)“Westdeutsche Allgemeine Zeitung , 5. November 2007„(…) Die Kombination aus Film und Konzert war durchaus gelungen, was sowohl an der Qualität des Films vor allem aber auch an der Klasse von Turbans Spiel lag. Paganinis Werke spielt der Virtuose so verinnerlicht als sei der Italiener sein eigener diabolischer Ahne. Das Publikum in der sehr gut besuchten Lichtburg feierte Ingolf Turban und sein Orchester mit lange anhaltendem Applaus“

ISAR-LOISACHBOTE VOM 15.10.07
(Trio mit Alfredo Perl /Guido Schiefen in Icking)„(…)
Ingolf Turban steuerte die Strahlkraft seines virtuosen Spiels bei und formte mit seinen Musikerkollegen das „andante con moto“ mit Strenge und Präzision. Der Satz, der in mancher Interpretation in ein strukturloses Schmalzbad auszuufern droht, wurde in den Händen des Trios Turban/Schiefen/Perl geradezu ein Plädoyer gegen die Schicksalsergebenheit. (…)“

JULI / AUGUST 2007 INTERNATIONAL RECORD REVIEW
(Reinecke Violinkonzert op. 141b) cpo 777105-2“(…)
The most substantial work here is not the Symphony but the G minor Violin Concerto ….  The admirable Ingolf Turban is an ideal Soloist in all three violin works: he clearly believes in them, and encourages us to believe in turn in Reinecke´s genuine qualities.  (Calum McDonald)

MÜNCHNER MERKUR 28./29. JULI 2007
(Solo Recital in Schloss Schleißheim –Maximilianskappelle vom 22.07.07)„ (…)
Mit atemberaubender Aktustik schallen die Sonaten für Violine Solo op. 27 Nr. 4 und 6 des belgischen Solisten Eugène sowie das Rezitativ und Scherzo op. 6 vom österreichischen Fritz Kreisler durch die zwar kleine, aber mit rund sechs Metern sehr hohe Kappelle (…)
Von traurig bis heiter, von liebevoll-melancholisch bis wildaggressiv erklingt auf Turbans (…) Instrument das gesamte Emotionsrepertoire, stets unterlegt mit dem vollen Körpereinsatz (…) Feuriges Geigen geht Hand in Hand mit Momenten der Stille und des minimalistischen Zupfspiels, beides fast nur mit geschlossenen Augen, so als ob das Instrument ihn ganz in seiner Hand hätte. Ein Stein, wer sich nicht mitreißen lässt, spätestens ab der Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004 von Johann Sebastian Bach. Warme, kraftvolle, und doch leichte Klänge berühren die Seele. Schade eigentlich, dass der finale Applaus alle aus der musikalischen Extase reißt, Publikum wie Musiker“