Fasziniert von Engelsgesang und Teufelsgeiger

„… Bewundernswert die Brillanz des unverwechselbar und makellos sicher mit beiden Händen und allen Fingern agierenden Solisten, in dessen Aktionen man gewiss den originalen “Hexenmeister” oder “Teufelsgeiger” des 19. Jahrhunderts wiedererkennt. Das Publikum war fasziniert, der große Beifall selbstverständlich wie auch die beiden virtuosen Zugaben, die Turban noch bereithielt….”
PFORZHEIMER KURIER

Staatsorchester Braunschweig, Dirigent Peter Gülke, Solist Ingolf Turban
Niccolò Paganini Konzert Nr. 1

“Als hätte er ´nen Kasper gefrühstückt

Ingolf Turban beim Sinfoniekonzert in der Braunschweiger Stadthalle
…Turban spielt Paganinis Violinkonzert Nr. 1 wie vom Meister vorgeschrieben. Das Instrument einen Halbton höher gestimmt, quasi mit zusätzlicher Spannung. Und es mag Einbildung sein: Man kann sich vor Erotik kaum retten. Ein Klang, der etwas Irreales hat und eine Sehnsucht. Dabei mit der Noblesse eines Virtuosen, der längst über den bloßen Effekt hinaus ist. Frech spielt Turban, ja, auch zwitschernd in der Höhe, sagenhaft. Aber mit der schelmischen Ironie dessen, der von oben schaut auf eine Welt, die rasend wird, wenn er die Saiten bearbeitet, als sei es nichts. Springbogen, Doppelgriffe, Flageolette……
Turban spielt das überragend, abgeklärt und doch mit Feuer. Ohne jede Spur von jener Sterilität, die heute bei vielen gehätschelten Virtuosen en vogue ist. Das Publikum fordert heftig applaudierend mehr – und bekommt es: “Andante religioso” aus den Capricen des Paganini Schülers Camillo Sivori….
BRAUSCHWEIGER ZEITUNG

Ensemble Lodron, Ingolf Turban – Antonio Vivaldi Vier Jahreszeiten

“Vier Jahreszeiten in Wort und Ton”
Vivaldis meistgespielter Konzert-Zyklus samt Sonetten – Locker-großzügige Instrumentalisten
Dichtung und Musik

… in der Zugabe machte Ingolf Turban das technisch Unmögliche möglich, umrahmte die Kantilene “Nel cor più non mi sento” makellos mit jeglicher zirzensischer Raffinesse wie Spiccato – Strich bei gleichzeitiger Pizzicato – Begleitung, mit denen Niccolò Paganini seinen Zeitgenossen dämonische Schauer einflößen konnte. Nur ist der Münchner im Spiel das Gegenteil von dämonisch, eher seren, analytisch, kühl. Bachs “Sarabande” aus der zweiten Partita wirkte danach wie ein heiteres Abendgebet, und es klangen die letzten Worte von Vivaldis Sonett nach: “Das ist der Winter, und doch beschert er uns Freuden”…..
FRÄNKISCHE LANDESZEITUNG

Essener Philharmoniker, Dirigent Heinz Wallberg, Solist Ingolf Turban
Richard Strauss Violinkonzert op. 8

…Der Solist Ingolf Turban widmete sich mit Hingabe dem melodienseligen Stück. In der begeistert gefeierten Zugabe bewies er mit einer verkürzten Fassung der La Molinara-Variationen, dass er auch ein Paganini-Experte ist….
WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG